Ausgedehnte multifokale retro- und intraperitoneale Fibrose (Morbus Ormond)
F. Reiher, F. Steinbach, H. Lippert, T. Günther, T. M. Bernhardt, E. P. Allhoff · Aktuelle Urologie · 1998 · Heft 07 · S. 361-363
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung: Die retroperitoneale Fibrose (RPF) stellt einen fibrosierenden Umbauprozeß im Retroperitoneum dar, wobei die Ätiologie dieser Fibrose in der Mehrzahl der Patienten (ca. 60%) ungeklärt ist. Selten ist diese Fibrose mit zusätzlichen Manifestationen außerhalb des Retroperitoneums assoziiert. Wir berichten über einen Patienten mit einer extensiven retroperitonalen Fibrose und simultaner intraperitonealer Manifestation im Omentum majus. Im Rahmen des Fallberichtes werden die möglichen diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen sowie die aktuelle Literatur diskutiert.