Wärmehaushalt beim Winterschwimmen (Eisbaden)
R. Brenke, C. K. Warnke, E. Conradi · Physikalische Medizin Rehabilitationsmedizin Kurortmedizin · 1985 · Heft 01 · S. 31-36
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es wird über die Beeinflussung des Wärmehaushaltes von 14 Eisbadesportlern berichtet, die in der Ostsee oder den Berliner Gewässern regelmäßig im Winter baden. Das Eisbad führt zu einem Abfall der Sublingualtemperatur um 0,5 °C und einer Senkung der Hauttemperatur um mehrere Grad Celsius. Adipöse und Eisbadegewohnte tolerieren eine längere Aufenthaltsdauer im Eiswasser als Probanden mit wenig Fettgewebe und Ungewohnte. Zunehmende Gewöhnung führt zu einer verbesserten und überschießenden Erwärmung der Akren. Der mögliche gesundheitliche Wert der beobachteten Veränderungen wird diskutiert.