Obere gastrointestinale Ulcusblutung - Letalitätssenkung durch früh-elektive chirurgische Therapie von Risikopatienten
J. R. Siewert, R. Bumm, A. H. Hölscher, H. J. Dittler · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1989 · Heft 12 · S. 447-452
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Blutungsintensität, -aktivität und -lokalisation sowie patientenspezifische Risikofaktoren wurden zur Definition einer Risikogruppe herangezogen, die einer früh-elektiven chirurgischen Therapie, innerhalb der ersten 24-36 Stunden nach der Primärblutung, zugeführt wurde. 147 Patienten wurden von 1982-1988 in die Studie aufgenommen. In 67 Fällen (46 %) lag ein blutendes Ulcus ventriculi, in 14 Fällen (9 %) ein blutendes präpylorisches Ulcus und in 66 Fällen (45 %) ein blutendes Ulcus duodeni vor. 135 Patienten (92 %) wiesen eine Blutungsaktivität nach Forrest I oder II auf. 94 Patienten (63,9 %) mu…