Regionale intraarterielle Chemotherapie mit Dacarbazin bei isolierten Lebermetastasen eines malignen Melanoms
M. Böckers, E. Keller, K. Bork · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1988 · Heft 01 · S. 20-21
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einer 58jährigen Patientin wurde wegen Melanommetastasen der Leber eine intraarterielle regionale Chemotherapie mit Dacarbazin durchgeführt, da klinisch zu diesem Zeitpunkt keine weiteren Organmetastasen nachweisbar waren. Nach den Dacarbazin-Injektionen, die an fünf aufeinanderfolgenden Tagen in vierwöchigen Abständen im Bolus erfolgten, entwickelte sich ein jeweils mehrtägiges Fieber, und die Melanogenproben im Urin fielen positiv aus. Die Patientin erholte sich unter der Therapie deutlich und wurde wieder gehfähig. Vier Monate nach Therapiebeginn starb sie jedoch im Coma hepaticum.