Doppelinfektion mit Frühsommermeningoenzephalitis-(FSME-) Virus und Borrelia burgdorferi
W. Kristoferitsch, G. Stanek, Ch. Kunz · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1986 · Heft 22 · S. 861-864
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Ein 68jährige Frau erkrankte 18 Tage nach einem Zeckenstich an einer Meningoenzephalitis. Im Serum und Liquor cerebrospinalis ließen sich mittels des »Enzyme-linked immunosorbent assay« (ELISA) IgG- und IgM-Antikörper gegen das FSME-Virus nachweisen. Im Liquor waren über 6 Wochen eine lymphoplasmozytäre Pleozytose und eine IgM-Erhöhung zu verfolgen. Drei Wochen nach Beginn der neurologischen Symptomatik und nach Abklingen der Enzephalitis konnten periphere Paresen vom Multiplex-Typ beobachtet werden, welche sich nur zögernd zurückbildeten. Retrospektiv konnten aus tiefgefrorenem Serum und Liquor…