Hauptstammstenose: Bedeutung des klinischen Stadiums für das angiographische und operative Risiko
F. Leisch, K. Kerschner, W. Schützenberger, P. Hartl, C. Gross, P. Brücke, W. Herbinger · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1985 · Heft 41 · S. 1559-1563
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Von 86 Patienten mit signifikanter Hauptstammstenose (> 50 %) waren 61 der stabilen und 25 der instabilen Angina pectoris zuzuordnen. Die Koronarmorphologie (isolierte Hauptstammstenose, Stenosegrad, zusätzlicher Gefäßbefall) und die Linksventrikelfunktion (Auswurffraktion, linksventrikulärer enddiastolischer Druck) waren in beiden Gruppen nicht unterschiedlich. Die Letalität bei der Koronarangiographie betrug 2,3 % und betraf zwei Patienten mit instabiler Angina. Operabilität war bei 82 % (n = 50) der Patienten mit stabiler und 83 % (n = 19) mit instabiler Angina gegeben. Tatsächlich revaskulari…