Endoskopische, intraduktale Strahlentherapie hochsitzender Gallengangskarzinome
J. Phillip, F. Hagenmüller, K. Manegold, S. Szepesi, M. Classen · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1984 · Heft 11 · S. 422-426
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei drei Patienten wurde eine neue Methode zur palliativen intraduktalen Strahlentherapie hochsitzender maligner Gallenwegsverschlüsse angewandt. Dabei wird ein 4 cm langer, 0,6 mm dicker 192Iridium-Draht mittels einer modifizierten nasobiliären Sonde endoskopisch retrograd transpapillär in die Tumorstenose eingeführt. Bei einer Dosisleistung von 0,85 Gy/min (85 rd/min) und einer gewünschten Gesamtdosis von 60 Gy (6000 rd) in einem Abstand von 0,5 cm ergibt sich eine Liegezeit des Drahtes von etwa 70 Stunden. Während dieser Zeit bleibt der Galleabfluß über die nasobiliäre Sonde erhalten. Der Vort…