DNS-Messung von malignen Tumoren mittels Impulszytophotometrie: Prinzipien und Bedeutung für die Beurteilung von Wachstumsverhalten und Abnormitätsgrad
G. E. Feichter, K. Goerttler, D. Haag, J. Heep, W. W. Höpker, M. Kaufmann, K. L. Krämer, F. Kubli, W. Kühn, St. Kunze, H. Maier, A. Müller, H. Rummel, P. Schlag, K. Schwechheimer · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1984 · Heft 19 · S. 738-744
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung An über 500 meist malignen Tumoren verschiedener Lokalisation wurden mittels ein-parametrischer DNS-Impulszytophotometrie der Ploidie-Status (diploide bzw. aneuploide Tumoren mit Stammlinienverschiebung, Polyploidien) und der Anteil DNS-synthetisierender Zellen (S-Phasen-Anteil) bestimmt. Die Ergebnisse wurden mit dem histopathologischen Befund (TNM-Stadium und Differenzierungsgrad) verglichen. Große diploide Karzinome der Mundhöhle besitzen niedrigere S-Phasen als aneuploide Tumoren. Karzinome von Mamma, Magen und Ovar sind häufig diploid. Aneuploide Karzinome dieser Regionen besitzen im allgeme…