Femoralisparese nach vaginaler Hysterektomie*: Ursachen und forensische Bedeutung
R. Jürgens, W. F. Haupt · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1984 · Heft 48 · S. 1848-1850
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Femoralisparese nach vaginaler Hysterektomie ist eine seltene periphere Nervenläsion, deren Pathogenese noch umstritten ist. Dagegen ist die Femoralisparese bei abdominalen Hysterektomien ungleich häufiger und in ihrer Entstehung weitgehend geklärt. In den Jahren 1975-1984 wurden drei klinisch und elektrodiagnostisch gesicherte Femoralisparesen nach vaginaler Hysterektomie beobachtet, davon in einem Fall sogar doppelseitig. Die Frage, ob es sich bei der Femoralisläsion um einen ärztlichen Behandlungsfehler handelt, wird zur Zeit noch uneinheitlich beantwortet.