Die idiopathische retroperitoneale Fibrose (M. Ormond) - aktuelle Behandlungskonzepte
A Heidenreich, P Derakhshani, B Krug · Aktuelle Urologie · 2000 · Heft 01 · S. 1-9
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die idiopathische retroperitoneale Fibrose (RPF) ist eine seltene entzündliche Erkrankung des Retroperitoneums, die durch eine fortschreitende Fibrosierung mit konsekutiver Kompression von Ureter, Gefäß- und Nervenstrukturen sowie der Organe des Gastrointestinaltraktes gekennzeichnet ist. Die Diagnose der primären RPF ist eine Domäne moderner bildgebender Verfahren wie der Computertomographie (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT), die auch ideal in der Verlaufskontrolle unter konservativer Therapie einzusetzen sind. Klassischerweise finden sich im nativen CT Dichtewerte von 30 - 50 HE, die nac…