Anämie in der Chirurgie
K. Buttenschoen, D. C. Buttenschoen · Viszeralchirurgie · 2000 · Heft 02 · S. 124-130
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung. Die Anämie ist eine häufige Begleiterscheinung in der Chirurgie. Bei mangelnder Versorgung des Organismus mit Sauerstoff und unzureichender kardiopulmonaler Kompensation können vor allem im zentralen Nervensystem und Myokard irreversible Gewebeschäden entstehen. Bluttransfusionen können dieses Risiko vermindern, aber es besteht die Gefahr der Übertragung von Infektionskrankheiten und Immunreaktionen. Durch die Bereitstellung von Eigenblut, intraoperative Retransfusion von Wundblut, blutsparende Operationstechniken, Hämodilution und Medikamente konnte der Verbrauch von allogenem Blut (= Fremdblut…