Der Stellenwert von Psychopharmaka in der Behandlung von Patientinnen mit Borderline-Persönlichkeitsstörungen
Hans Peter Kapfhammer · PiD - Psychotherapie im Dialog · 2000 · Heft 04 · S. 77-83
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Abstract Die Perspektive der multidimensionalen Genese von psychischen Störungen betont auch bei Persönlichkeitsstörungen eine enge Verwobenheit von biologischen, psychischen und sozialen Einflussfaktoren für Entstehung und Krankheitsverlauf. In einem integrativen Behandlungskonzept sind konsequent auch notwendige Kombinationen von psycho- und sozialtherapeutischen Ansätzen einerseits und psychopharmakologischen Optionen andererseits zu fordern. Im Falle der Borderline-Persönlichkeitsstörungen ist zu beachten, dass lediglich eine Untergruppe von Patientinnen entscheidend von psychologischen Behandlungen allein p…