Untersuchung der Distorsionsprodukte otoakustischer Emissionen (DPOAE) bei akutem Tinnitus aurium
N.N. · Pädiatrische Praxis · 2000 · Heft 09 · S. 517-522
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung HINTERGRUND: Der Entstehungsort des subjektiven Tinnitus ist nicht endgültig geklärt. Distorsionsprodukte otoakustischer Emissionen (DPOAE) erlauben eine Beurteilung der Funktion der äußeren Haarzellen. METHODE: In einer prospektiven Studie wurden die DPOAE von 56 Patienten analysiert, die wegen akutem Tinnitus (n = 34) oder wegen eines Hörsturzes mit Ohrgeräuschen (Hörminderung maximal 35 dB; n = 22) unsere Klinik aufsuchten. Bei normalem Tympanogramm bestand in keinem Fall eine Schallleitungskomponente. Das Frequenzverhältnis der Primärtöne f2/f1 war 1,22, die Primärtonpegel betrugen jeweils 70…