Antiperistaltische Interposition des Restdünndarmes beim Kurzdarmsyndrom infolge Dünndarmvolvulus
T. Bley, J. Wilde, A. Weimann · Viszeralchirurgie · 2000 · Heft 06 · S. 416-419
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung. Das Kurzdarmsyndrom nach ausgedehnter Dünndarmresektion ist durch Malabsorption, Diarrhö und Störungen des Wasser- und Elektrolythaushaltes gekennzeichnet. Um Mangelernährung und Gewichtsverlust zu vermeiden, ist nicht selten eine Zusatzernährung erforderlich. Es wird der Fall einer subtotalen Dünndarmresektion bei einem 66-jährigen Mann mit ausgedehnter hämorrhagischer Infarzierung vorgestellt. Wegen eines benignen Ulkusleidens war vor Jahren eine B-II-Magenresektion mit Roux-Y-Anastomose erfolgt. Durch Mobilisation des Duodenums und antiperistaltischer Interposition des Restdünndarmes zwischen…