Hormonsubstitution im Klimakterium und zerebrovaskuläre Erkrankungen
T. Römer, Dolores Foth, B. Griewing · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2001 · Heft 01 · S. 2-7
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In epidemiologischen und tierexperimentellen Studien wurde der Nachweis erbracht, dass eine postmenopausale Hormonsubstitution das Schlaganfallrisiko senkt. Durch Blutflussuntersuchungen mittels Doppler konnte gezeigt werden, dass Estrogene einen positiven Effekt auf das zerebrovaskuläre Gefäßsystem haben, wobei dieser Effekt durch Gestagene kaum modifiziert wird. Auch morphometrische Untersuchungen, wie ultrasonographisch gestützte Messungen der Intima-Media-Dicke, belegen den positiven Einfluss einer Langzeit-Hormonsubstitution auf das zerebrovaskuläre System. Die Intima-Media-Dicke, die als ei…