DNA-Zytometrie bei Dysplasien der Cervix uteri
R. Bollmann · Zentralblatt für Gynäkologie · 2001 · Heft 04 · S. 206-210
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Dysplasien der Cervix uteri stellen einen diagnostischen und prognostischen Notstand dar. Eine Lösung dieses Problems ist durch DNA-Zytometrie möglich. Die Integration der HPV-Virus-DNA führt zu einer Aneuploidie, die sich zytometrisch nachweisen läßt und als Startpunkt der zervikalen Kanzerogenese aufzufassen ist. Diese Tatsache macht ein DNA-Grading von zervikalen Dysplasien möglich: DNA-aneuploide Dysplasien sind progressiv, sie entsprechen high-risk-Läsionen, während DNA-diploide Dysplasien sich zurückbilden können im Sinne von low-risk-Läsionen. In der Routine läßt sich das beschriebene DNA-…