Ringförmige Hornhauttrübung (Ascher-Ring) - eine Kasuistik
Jens Martin Rohrbach, Nicolas Kleiser, Juliane Kaufmann-Fechner, Walter Lisch · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2001 · Heft 04 · S. 276-278
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung PATIENT Bei einem 63-jährigen Patienten wurde zufällig eine bilateral-symmetrische, annuläre, strichförmige Hornhauttrübung an der Grenze zwischen mittlerer und äußerer Peripherie festgestellt und als Ascher-Ring eingeordnet. SCHLUSSFOLGERUNGEN Der sehr seltene Ascher-Ring ist aufgrund seines charakteristischen Spaltlampenbefundes als eigene Entität gegenüber anderen ringförmigen Trübungen der Kornea abzugrenzen. Ursächlich kann eine korneale oder systemische Fettstoffwechselstörung diskutiert werden. Die zu vermutende Heredität konnte bisher nicht bestätigt werden. Die visuelle Prognose ist exze…