Die Anwendung von niedermolekularen Heparinen in der Schwangerschaft
L. Heilmann, W. Rath, G. F. v. Tempelhoff, J. Harenberg, H. K. Breddin, W. Schramm, (im Namen der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung [GTH]) · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2001 · Heft 06 · S. 355-363
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Niedermolekulare Heparine ersetzen in zunehmendem Maße die unfraktionierten Heparine auch in der Schwangerschaft. Aufgrund der vorliegenden Daten ist eine angenäherte Komplikationsrate von 11,6 % bei 1884 Beobachtungen mit niedermolekularen Heparinen in der Schwangerschaft zu beobachten. Vaginale Blutungen traten bei ca. 3,4 %, venöse Thrombosen bei 1,7 %, Aborte bei 3 %, Frakturen bei 0,1 % und ein HIT II bei 0,05 % der Schwangeren auf. Die Einteilung in 3 Risikogruppen hat sich aus praktisch/klinischen Gesichtspunkten angeboten. Während Schwangere mit niedrigem Thromboserisiko allein einer post…