Schlaf und Epilepsien
H. K. Kursawe · Klinische Neurophysiologie · 2001 · Heft 02 · S. 119-125
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die häufige Anfallsauslösung im Schlaf bei verschiedenen Epilepsiesyndromen hat mindestens seit den 50er Jahren zu neurophysiologischen Deutungen und Beschreibungen von schlafspezifischen EEG-Veränderungen wie den sogenannten epileptischen K-Komplexen geführt. So wurde die Diagnostik durch Kurzschlaf- und Schlafentzugsableitungen, Videometrie und Langzeitableitungen mit relativ guter Ausbeute erweitert, was wiederum zu einer verbesserten Erfassung klinischer Phänomene insbesondere bei frontalen Anfällen führte. Neben den interiktualen epilepsietypischen Potentialen wurden klinische Anfallsmuster…