Subjektivität und Objektivität optischer Wahrnehmungen
N. Sradj · Erfahrungsheilkunde · 2001 · Heft 07 · S. 400-405
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung ZIEL: Das Verhältnis zwischen Subjektivität und Objektivität optischer Wahrnehmungen in der Ophthalmologie ist durch die Tatsache der Inkomensurabilität, d.h. durch die prinzipielle Diskrepanz zwischen dem objektiv physikalischen Außenraum und dem subjektiv psycho-physiologischem Raumsinn gekennzeichnet. Drei Lokalisationsarten werden dargestellt. METHODE UND MATERIAL: Kritik der cartesianischen Subjekt-Objekt-Spaltung, d.h. Kritik der hypothetischen Passivität des beobachteten Patienten und der Reproduzierbarkeit aller Messungen. Am Beispiel visueller Anomalien bei Patienten mit Maculadegenerati…