Chorea Huntington oder Neuroakanthozytose?
T. Gödecke-Koch, S. Johannes, D. E. Dietrich, H. M. Emrich · Aktuelle Neurologie · 2001 · Heft 06 · S. 285-287
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Der Morbus Huntington (HD) ist durch choreatiforme Bewegungsstörungen, Verhaltensauffälligkeiten und eine demenzielle Entwicklung gekennzeichnet und wird molekulargenetisch nachgewiesen. HD weist klinisch viele Ähnlichkeiten mit der Choreoakanthozytose (CA) auf. Die CA ist eine selten auftretende, progressiv verlaufende neurologische Multisystemerkrankung, bei der Akanthozyten im peripheren Blut nachgewiesen werden können. Sie kann nach Ausschluss anderer neurologischer Erkrankungen durch einen einfach durchzuführenden Bluttest nachgewiesen werden. Neuropathologisch findet sich bei beiden Krankhe…