Intravenöse Immunglobuline in der Infektionsprävention bei Kindern mit hämatologisch-onkologischen Erkrankungen
T. Lehrnbecher · Klinische Pädiatrie · 2001 · Heft S1 · S. A103-A105
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung. Bei Kindern mit malignen Erkrankungen finden sich vor sowie während einer zytotoxischen Therapie verminderte Antikörperspiegel, was die Rationale für eine prophylaktische Gabe von Immunglobulinen darstellt. Während bei Kindern im Rahmen einer konventionellen Chemotherapie bisher kein Nutzen prophylaktischer intravenöser Immunglobulingaben nachgewiesen werden konnte, können Immunglobuline bei Kindern nach Knochenmarktransplantation oder peripherer Stammzelltransplantation wahrscheinlich die Rate infektiöser Komplikationen verringern und so auch die Überlebensrate dieser Patienten verbessern. Die…