Carl Wernicke: Wirkung und Nachwirkung
F. Pillmann, A. Marneros · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2001 · Heft 10 · S. 488-494
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Vom April 1904 bis zu seinem Unfalltod im Juni 1905 hatte Carl Wernicke den Lehrstuhl für Psychiatrie und Nervenkrankheiten der Universität Halle-Wittenberg inne. Sein trotz der kurzen Zeitspanne einflussreiches Wirken wird im biografischen und wissenschaftsgeschichtlichen Kontext dargestellt. Durch die Einbeziehung von Archivmaterial können bisher unbekannte Details der Berufung und der diagnostischen Praxis an Wernickes Klinik berichtet werden. Als bedeutendster Vertreter der neuropsychiatrischer Bestrebungen des 19. Jahrhunderts arbeitete Wernicke trotz zahlreicher äußerer Hindernisse zielstre…