Visuelle Aura: Differenzialdiagnose zwischen Migräne und Epilepsie
Andreas Schulze-Bonhage · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2001 · Heft 09 · S. 595-602
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Visuelle Phänomene wie die Wahrnehmung von Lichtblitzen, verzerrten Objektkonturen oder auch Skotome können Ausdruck ophthalmologischer Erkrankungen sein, kommen jedoch auch als zentralnervös generierte Phänomene („Auren”) bei Vorliegen einer Migräne oder Epilepsie vor. Nachfolgende Hemikranien gelten als charakteristisch für eine Migräne, gestatten jedoch im Einzelfall oft keine sichere Abgrenzung von postiktalen Kopfschmerzen bei Patienten mit fokaler Epilepsie. Eine detaillierte Analyse der Auren gestattet hingegen in aller Regel eine Zuordnung von Episoden als Migräneaura oder einfach partiel…