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Sekundäre Malignome nach Harnableitungen unter Verwendung von Darm

T. Kälble, M. Austen · Aktuelle Urologie · 2002 · Heft 02 · S. 120-123

Dokument
1069360
CareLit-ID
Jahr
2002
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Aktuelle Urologie
Autor:innen
T. Kälble, M. Austen
Ausgabe
Heft 02 / 2002
Jahrgang 33
Seiten
120-123
Erschienen: 2002-01-01 00:00:00
ISSN
0001-7868

Zusammenfassung

Zusammenfassung Die Tumorentstehung nach Ureterosigmoideostomie ist eine weltweit akzeptierte Spätkomplikation, wohingegen das Darmtumorrisiko in Harnableitungen über isolierte Darmsegmente ohne Stuhl/Uringemisch kontrovers beurteilt wird. Bis dato sind 56 Tumoren in Conduits, Rektumblasen, Neoblasen, Colon-Pouches und nach Ileum-Harnleiterersatz publiziert, 31 davon unter Verwendung von Ileum-, 25 unter Verwendung von Colonsegmenten. Die meisten Tumoren waren Adenome und Adenokarzinome, 7 Urothelkarzinome, 3 Karzinoide und 1 Sarkom. Ca. die Hälfte der Tumoren entstand an der jeweiligen uro-intestinalen Grenzflä…

Schlagworte

Intestinal urinary diversion Tumor risk Latency period Location Endoscopic control Aktuelle Urologie