Anorektisches Syndrom
G Zürcher · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2002 · Heft S 1 · S. 71-75
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das „anorektische Syndrom” onkologischer Patienten ist ein Symptomkomplex aus Appetitlosigkeit, Nahrungsmittelaversionen sowie Geschmacks- und Geruchsstörungen. Definiert ist die Anorexie als eine Verminderung der Nahrungsaufnahme unter 80 % der üblichen Nahrungszufuhr. Das Auftreten der Anorexie ist abhängig von Typ und Lage des Tumors sowie dem Stadium der Tumorerkrankung. Etwa 40 % der Tumorpatienten leiden bereits zum Zeitpunkt der Diagnosestellung unter einer Anorexie. Die höchste Prävalenz besteht im fortgeschrittenen Tumorstadium. Die Genese der Anorexie ist multifaktoriell. Als Ursache be…