Milzsequestrationen bei Patienten mit Sichelzellerkrankungen
R. Dickerhoff · Klinische Pädiatrie · 2002 · Heft 02 · S. 70-73
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Milzsequestrationen sind potenziell lebensbedrohliche, für die Sichelzellerkrankungen charakteristische Ereignisse, bei denen aus bis jetzt unbekannten Gründen innerhalb von Stunden ein Teil oder fast die Gesamtheit des Blutes in den Milzsinus versackt und damit nicht mehr für die Zirkulation zur Verfügung steht. Es kommt zur Splenomegalie, Hypovolämie, Anämie und extremer Retikulozytose. Bei großem sequestrierten Volumen gerät der Patient in einen hypovolämischen Schock mit tödlichem Ausgang, wenn nicht sofort transfundiert wird. Ist das sequestrierte Blutvolumen geringer, besteht die Möglichkei…