CareLit Fachartikel

Milzsequestrationen bei Patienten mit Sichelzellerkrankungen

R. Dickerhoff · Klinische Pädiatrie · 2002 · Heft 02 · S. 70-73

Dokument
1069392
CareLit-ID
Jahr
2002
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Klinische Pädiatrie
Autor:innen
R. Dickerhoff
Ausgabe
Heft 02 / 2002
Jahrgang 214
Seiten
70-73
Erschienen: 2002-01-01 00:00:00
ISSN
0300-8630

Zusammenfassung

Zusammenfassung Milzsequestrationen sind potenziell lebensbedrohliche, für die Sichelzellerkrankungen charakteristische Ereignisse, bei denen aus bis jetzt unbekannten Gründen innerhalb von Stunden ein Teil oder fast die Gesamtheit des Blutes in den Milzsinus versackt und damit nicht mehr für die Zirkulation zur Verfügung steht. Es kommt zur Splenomegalie, Hypovolämie, Anämie und extremer Retikulozytose. Bei großem sequestrierten Volumen gerät der Patient in einen hypovolämischen Schock mit tödlichem Ausgang, wenn nicht sofort transfundiert wird. Ist das sequestrierte Blutvolumen geringer, besteht die Möglichkei…

Schlagworte

Sichelzellerkrankung Splenomegalie Milzpalpation Splenektomie Sickle cell disease splenomegaly palpation of spleen splenectomy Klinische Pädiatrie