Hunde, Mann-Wölfe und voller Mond
Christof Goddemeier · Psychotherapie Psychosomatik Medizinische Psychologie · 2002 · Heft 06 · S. 286-287
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Einer Studie des British Medical Journal zufolge beißen in England Hunde zu Vollmondzeiten häufiger als in den übrigen Nächten. Der folgende Aufsatz unternimmt zunächst einen Streifzug durch die Mythen, welche den Werwolf zum Thema haben. Durch die Wandlung vom Delinquenten zum Patienten während der Aufklärung erhält der Werwolf eine medizin- und psychiatriehistorische Bedeutung. Die so genannte Lykorexie kann vom anthropologischen Standpunkt als unbewusster Versuch verstanden werden, durch Tierverwandlung den evolutionären Fortschritt wieder rückgängig zu machen. Neuere Varianten des Werwolfthem…