Untersuchungen auf Toxoplasma-Infektionen in der Sterilitätsbehandlung
K. Janitschke, G. Stoffels, K. Schleyer, H. Kentenich · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2002 · Heft 05 · S. 465-469
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Schlussfolgerung In der Kinderwunschbehandlung sind Untersuchungen auf Toxoplasmose einzubeziehen. Eine frische Toxoplasma-Infektion stellt eine Gefahr für Mutter und Kind dar. Insbesondere in der Kinderwunschbehandlung muss die Möglichkeit einer vertikalen Übertragung auf den Feten ausgeschlossen werden. Neben der Bestimmung von IgG- und IgM-Antikörpern soll hier auf die Möglichkeit des Toxoplasma-IgG-Aviditätstestes hingewiesen werden. Durch die vorgeschlagene Stufendiagnostik können die Risiken einer Infektion im Zusammenhang mit einer Konzeption und nachfolgender Schwangerschaft vermieden werden.