Neue Wege in der Diagnostik der schlaganfallassoziierten Dysphagie
R. Dziewas, P. Lüdemann, P. Sörös, H. Henningsen · Klinische Neurophysiologie · 2002 · Heft 02 · S. 84-87
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bis zu 50 % aller Schlaganfallpatienten leiden zumindest vorübergehend an einer Störung des Schluckaktes (Dysphagie). Durch die Behinderung der Nahrungsaufnahme beeinträchtigen Schluckstörungen die Lebensqualität der Betroffenen und erhöhen das Risiko für das Auftreten ernster Komplikationen, wie v. a. der Aspirationspneumonie. Der Dysphagiediagnostik kommt daher sowohl in der Akut- als auch in der Rehabilitationsphase eine entscheidende Bedeutung zu. Als Standardverfahren haben sich neben der klinisch-logopädischen Untersuchung die Röntgenkinematographie und die fiberoptische Laryngoskopie etabl…