Das Rett-Syndrom: Klinische und molekulargenetische Befunde bei vier betroffenen Mädchen
K. Deutscher, J. Deutscher, L. Bergmann, K. Tefs, K. Reichwald, V. Schuster · Klinische Pädiatrie · 2002 · Heft 05 · S. 291-294
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Wir berichten über vier mental retardierte Mädchen, bei denen aufgrund charakteristischer klinischer Symptome ein Rett-Syndrom diagnostiziert wurde. Das Rett-Syndrom ist eine X-chromosomal-dominante neurologische Entwicklungsstörung, die sich typischerweise nach einer ungestörten frühkindlichen Entwicklung im Alter von 6 bis 18 Monaten manifestiert und 1/10 000 - 15 000 Mädchen betrifft. Kürzlich wurde das verantwortliche Gen, das MECP2-Gen (Methyl-CpG-binding protein 2) identifiziert, das bei 80 Prozent der bisher untersuchten Mädchen mit Rett-Syndrom Mutationen aufwies. Die molekulargenetischen…