CareLit Fachartikel

Trauma - Dissoziation - Schizophrenie

Christian Scharfetter · PiD - Psychotherapie im Dialog · 2002 · Heft 03 · S. 257-261

Dokument
1069537
CareLit-ID
Jahr
2002
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
PiD - Psychotherapie im Dialog
Autor:innen
Christian Scharfetter
Ausgabe
Heft 03 / 2002
Jahrgang 3
Seiten
257-261
Erschienen: 2002-01-01 00:00:00
ISSN
1438-7026

Zusammenfassung

Abstract Schizophrenien werden als heterogene Erkrankungen mit einem gemeinsamen Erlebniskern aufgefasst: der Störung des Ich-/Selbst-Erlebens. In schweren Fällen ist das Ich-Erleben zerstört: Fragmentation als schwerste Form der Dissoziation. Das Denkmodell Dissoziation kommt aus der physikalistischen Assoziationspsychologie, stand lange im Schatten der Abwehrmodi Konversion und Verdrängung der Psychoanalyse, erlebt seit ca. 1980 wieder ein starkes Aufleben. Das Dissoziationsmodell des 19. Jahrhunderts ist zusammen mit der Nosologie Kraepelins und dem Neuropathologiepostulat eine Wurzel des Schizophrenie-Konzep…

Schlagworte

Schizophrenie Trauma Dissoziation Psychotherapie PiD - Psychotherapie im Dialog