Münchhausen-Patienten im Allgemeinkrankenhaus
Hans-Bernd Rothenhäusler, Hans-Peter Kapfhammer · Psychiatrische Praxis · 2002 · Heft 07 · S. 381-387
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Etwa 0,5 - 1 % aller im Allgemeinkrankenhaus behandelter Patienten leiden an vorgetäuschten Störungen. Nicht selten verstreichen mehrere Jahre, bis die Krankheit entdeckt wird. Während dieser Zeit können immense Behandlungskosten entstehen, die nicht zuletzt auf iatrogene Selbstverstümmelungen und hieraus resultierender Sekundärfolgen zurückzuführen sind. Neben den somatisch tätigen Ärzten sind in besonderem Maße Konsiliarpsychiater gefordert, das Krankheitsbild frühzeitig zu erkennen, um unnötige diagnostische und therapeutische Eingriffe sowie Behandlungsabbruch und Arztwechsel zu vermeiden. De…