Entscheidungsverhalten in Schwellennähe bei psychoakustischen Untersuchungen
M. Ptok · Pädiatrische Praxis · 2002 · Heft 10 · S. 696-701
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In der klinischen und experimentellen Audiometrie werden häufig psychoakustische Schwellen ermittelt. Hierunter wird klassischerweise die Intensität (bzw. in der klinischen Audiometrie der Pegel) eines Signals verstanden, bei der das Signal für den Patienten gerade noch wahrnehmbar ist. Eine solche Definition ist allerdings unbefriedigend, da es keinen Wert gibt, ab dem ein Signal wahrnehmbar ist, vielmehr wird in Schwellennähe der Patient mehr oder weniger sicher sein, das Signal wahrgenommen zu haben. Je höher die Signalintensität gewählt wird, desto sicherer wird der Patient reagieren. In dies…