Epikutantestfehler beim Kobaltchlorid
B. M. Hausen, Bernadette Schubert · Aktuelle Dermatologie · 2002 · Heft 11 · S. 410-414
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Kobaltchlorid, eine wichtige Testnoxe der Standardreihe, verursacht in unregelmäßigen Abständen beim Epikutantest in der 24-Stunden-Ablesung rötliche, punktförmige Hautveränderungen, die bei Betrachtung mit dem bloßen Auge wie Einblutungen aussehen. Nach 72 h treten sie, etwas blasser, als rotbraune kleine Flecken in Erscheinung. Nur Nicht-Sensibilisierte sind betroffen. Das Phänomen entwickelt sich Wochen bis Monate, nachdem man die Testungen mit einer neuen Spritze begonnen hat. Histologisch zeigt sich eine superfizielle spongiotische Dermatitis mit Keratinozytennekrosen und reaktiver Hypergran…