Früherkennung depressiver Störungen in der Primärversorgung
Verena Henkel, Roland Mergl, Michael Schütze, Antje-Kathrin Allgaier, Ralf Kohnen, Ulrich Hegerl · psychoneuro · 2003 · Heft 01/02 · S. 35-39
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Etwa 20 % aller Patienten in der Primärversorgung leiden unter einer depressiven Störung. Bis zu 50 % dieser Erkrankungen bleiben unentdeckt. Unser Ziel war es, eine praktikable Methode zu finden, mit der die Früherkennung von Depressionen in hausärztlichen Praxen erleichtert wird. Hierfür wurden in einer Kohortenstudie drei Screeninginstrumente hinsichtlich ihrer Validität miteinanderr verglichen. Der kürzeste Fragebogen (WHO-5 Well-Being Index) zeigte dabei die höchste Sensitivität (94 %, Spezifität: 65 %). Das Ergebnis unterstützt die Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation, möglichst alle…