Gedächtnis und Gehirn - Neurobiologische Korrelate von Gedächtnisstörungen
P. Calabrese, H. J. Markowitsch · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2003 · Heft 04 · S. 211-219
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Gedächtnis lässt sich sowohl nach chronologischen als auch nach inhaltlichen Aspekten differenzieren. Darüber hinaus lassen sich auch prozessspezifische Unterteilungen vornehmen (Einspeicherung, Transfer, Konsolidierung, Abruf). Die zeitliche Unterteilung bezieht sich zum einen auf die gängige Differenzierung in Kurzzeit- und Langzeitgedächtnis, zum anderen auf die in anterogrades („Neugedächtnis”) und retrogrades Gedächtnis („Altgedächtnis”) (gemessen von einem bestimmten Zeitpunkt, meist dem einer Hirnschädigung). Anterogrades Gedächtnis bedeutet das erfolgreiche Einspeichern und Ablagern neuer…