Riechstörungen - ein frühes Kardinalsymptom des idiopathischen Parkinson-Syndroms
A. Müller, N. Abolmaali, T. Hummel, H. Reichmann · Aktuelle Neurologie · 2003 · Heft 05 · S. 239-243
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Olfaktorische Störungen sind ein prominentes Symptom beim idiopathischen Parkinson-Syndrom (IPS) und werden bei 80 - 90 % der Patienten beobachtet. Erste größere Studien zum Riechvermögen mit validierten klinischen Tests liegen erst wenige Jahre zurück und bescheinigten den IPS-Patienten einen signifikanten Riechverlust unabhängig von Krankheitsstadium, Dauer und Schwere der Symptomatik. In geringerem Maße zeigte sich ein olfaktorisches Defizit bei differenzialdiagnostisch abzugrenzenden Patienten mit Multisystematrophie, während Patienten mit progressiver supranukleärer Ophthalmoplegie bzw. kort…