Späte atone Uterusnachblutung - Stärkste vaginale Blutung drei Wochen postpartal - junge Frau droht zu verbluten!
M. Sroka, M. Franke · Diabetes aktuell · 2003 · Heft 10 · S. 419-421
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die vorliegende Kasuistik stellt den Fall einer späten atonen Uterusnachblutung mit einem sich daraus entwickelnden hämorrhagischen Schock dar. Die Patientin alarmierte erst nach einigen Tagen und nach immer stärker werdender vaginaler Blutung mit Kollaps den Rettungsdienst. Offensichtlich folgte der ambulanten Geburt keine intensive postpartale Nachbetreuung durch eine Hebamme. Dieser wäre ein sich schlecht zurückbildender Uterus aufgefallen. Auch Veränderungen beim Wochenfluss wären richtungsweisend gewesen und hätten eine frühzeitige gynäkologische Untersuchung veranlasst.