Differenzialdiagnose von Ovarialtumoren in der Adoleszenz
S. Marek, K. Bock, K. Baumann, M. Rößler, V. F. Duda, U. Wagner, C. Jackisch · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2003 · Heft 12 · S. 1284-1290
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Schlussfolgerung Trotz Überschreitung der Grenzen des kleinen Beckens sind Adnexbefunde in der Adoleszenz nicht per se als maligne zu bewerten. Die operative Abklärung hingegen ist zwingend. Trotz nachgewiesener Gutartigkeit ist eine Organerhaltung bei erheblicher Ausdehnung der Befunde kaum möglich. Durch Konservierung der gegenseitigen Adnexe kann die Fertilität erhalten werden. Ausgedehnte maligne Befunde bedürfen z. T. der radikalen operativen Sanierung. In Kombination mit einer chemotherapeutischen Behandlung ist die Prognose quo ad vitam jedoch gut.