Migräne: Grundlagen und aktuelle Akuttherapie
Wolfgang H. Jost · psychoneuro · 2003 · Heft 12 · S. 573-576
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Migräne gehört zu den häufigsten Erkrankungen, mit erheblicher gesundheitsökonomischer Bedeutung. Durch eine gründliche Anamnese und eine klinische Untersuchung kann die Diagnose in den meisten Fällen gestellt werden. Eine weiterführende Ausschlussdiagnostik ist nur selten erforderlich. Neben den nicht medikamentösen Maßnahmen werden Analgetika wie ASS, Parazetamol und Ibuprofen eingesetzt. Mittlerweile werden auch die Triptane als Mittel der ersten Wahl angesehen. Ergotamine haben ihren Stellenwert verloren. Nur bei einem geringen Teil der Patienten ist eine Prophylaxe erforderlich.