Plan schlägt Geist
Kurt Ludewig · PiD - Psychotherapie im Dialog · 2004 · Heft 01 · S. 24-31
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Abstract Die Adoleszenz-Magersucht muss als ein multifaktorielles Geschehen verstanden werden, welches somatische, psychische und interaktionelle Aspekte sowie deren Wechselwirkung untereinander umfasst. Eine Therapie, die das Problem in seiner Gesamtheit zu erfassen versucht, muss mindestens trifokal konzipiert sein und die drei angesprochenen Aspekte berücksichtigen. Die Störung beginnt meistens in Zeiten des Übergangs von einer Lebens- oder Entwicklungsphase zu einer anderen. Die Lebensbedrohung, die von der Verweigerung der Nahrung ausgeht, stellt eine Möglichkeit dar, von den Stress auslösenden Begleitumstä…