Lumbales subdurales Hämatom infolge Amygdala-Hippokampektomie mit erweiterter Temporalpolresektion
M. Strittmatter, O. Bianchi, S. Müller, R. Anderheiden, M. Stricker · Aktuelle Neurologie · 2004 · Heft 06 · S. 310-313
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Ätiologie der selten auftretenden spinalen subduralen Hämatome bleibt oft unklar oder auf lokale Ursachen wie die diagnostische Lumbalpunktion oder die Periduralanästhesie begrenzt. Wir berichten über einen 19-jährigen Patienten mit einer sekundär generalisierten Epilepsie, bei dem es nach einer Amygdala-Hippokampektomie mit erweiterter Polresektion mit einer zeitlichen Latenz von einigen Tagen zu einem inkompletten Kaudasyndrom gekommen ist. Ursächlich war hierfür ein ausgedehntes lumbales subdurales Hämatom von LWK3 bis nach sakral reichend. Gleichzeitig lagen zu diesem Zeitpunkt intrakrani…