Darstellung ausgedehnter Veränderungen des regionalen zerebralen Blutflusses nach transkranieller Gleichstromstimulation mittels PET
N Lang, H Siebner, N Ward, M Nitsche, W Paulus, J Rothwell, R Lemon, R Frackowiak · Klinische Neurophysiologie · 2003 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die transkranielle Gleichstromstimulation ist ein nicht-invasives Verfahren zur Modulation kortikaler Erregbarkeit am Menschen. Während anodale transkranielle Gleichstromstimulation über dem primären motorischen Handareal (M1) eine Erhöhung der kortikospinalen Erregbarkeit induziert, führt kathodale transkranielle Gleichstromstimulation zu einer Inhibition. An 16 gesunden, männlichen Probanden untersuchten wir den globalen Einfluss von transkranieller Gleichstromstimulation auf Veränderungen des regionalen zerebralen Blutflusses mittels PET. Acht Probanden erhielten in zwei Sitzungen jeweils anodale bzw. kathoda…