Die Wirksamkeit sensibler Trickmanöver bei zervikalen Dystonien ist winkelabhängig
A Schramm, K Reiners, M Naumann · Klinische Neurophysiologie · 2003 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Sensorische Tricks führen bei Patienten mit zervikaler Dystonie häufig zu einer deutlichen Reduktion der dystonen Muskelaktivität, ein Phänomen welches bereits vor über einem Jahrhundert als „gèste antagonistique“ erstmals beschrieben wurde. Ziel dieser Studie ist es, die Auswirkung der Kopfposition auf die Wirksamkeit eines solchen Trickmanövers zu bestimmen. Wir untersuchten die EMG-Aktivität der vier wichtigsten, den Kopf drehenden Muskeln (M. sternocleidomastoideus, M. splenius capitits beidseits) mittels 4-Kanal Oberflächen-EMG bei 26 Patienten mit prädominant rotatorischem Torticollis (19 davon mit effekti…