Interventionelle Endoskopie bei benignen und malignen Gallengangsstenosen
R Jakobs, U Weickert, D Hartmann, J F Riemann · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2005 · Heft 03 · S. 295-303
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Entwicklung endoskopisch-interventioneller Verfahren hat in der Vergangenheit die Therapie von Gallengangsstenosen unterschiedlicher Ätiologie maßgeblich beeinflusst. Benigne Stenosen der Gallenwege entstehen vorwiegend nach operativen Eingriffen an der Gallenblase oder Leber bzw. bei entzündlichen Erkrankungen. Bei 60 - 90 % der Patienten führt die endoskopische Therapie mit Endoprothesen oder die Ballondilatation zu einem klinisch befriedigenden Ergebnis mit adäquater Aufweitung der Engstelle. Lediglich bei Strikturen infolge chronischer Pankreatitis ist es bisher nicht gelungen, durch die…