Materialien in der rekonstruktiven Orbitachirurgie
E Röpke, M Bloching · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2004 · Heft 11 · S. 985-991
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Traumen und Tumoroperationen im Bereich der Orbita können Defekte verursachen, deren chirurgische Versorgung hohe Ansprüche an den rekonstruktiven Operateur stellen. Für die Defektdeckung stehen Transplantate oder Implantate zur Verfügung. In der Orbitachirurgie wurde eine Vielzahl von Implantatmaterialien eingesetzt. Durch den freien Kontakt zu den Nasenhaupt- und Nasennebenhöhlen besteht jedoch bei Implantaten die Gefahr von Entzündungsreaktionen. Bevorzugt werden heute Implantate aus Titan, poröses Polyethylen, PDS-Folien und Keramiken. Alternativ können autogene Transplantate verwendet werden…