Melancholie und Geschlecht
Ilka Quindeau · Zeitschrift für Sexualforschung · 2004 · Heft 01 · S. 1-10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Übersicht Die Autorin liest Judith Butlers Geschlechtertheorie aus dem Blickwinkel der psychoanalytischen Vorstellungen über Sexualität, Begehren und die Entwicklung des Geschlechts. Vor allem im psychoanalytischen Diskurs über die Entwicklung des Geschlechts gebe es eine Reihe ungeklärter Biologismen, deren Sackgassen Butlers Theorie zumindest erkennbar mache. Von besonderer Bedeutung dafür sind nach Ansicht der Autorin Butlers Gedanken zum „melancholischen Geschlecht”. Die Autorin diskutiert diese Überlegungen im Kontext der psychoanalytischen Lehre über die frühen Identifizierungen und kommt dabei zu dem Schl…