CareLit Fachartikel

Genitalhypoplasie und Medizin

R Bröer · Zeitschrift für Sexualforschung · 2004 · Heft 03 · S. 213-238

Dokument
1070440
CareLit-ID
Jahr
2004
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Zeitschrift für Sexualforschung
Autor:innen
R Bröer
Ausgabe
Heft 03 / 2004
Jahrgang 17
Seiten
213-238
Erschienen: 2004-01-01 00:00:00
ISSN
0932-8114

Zusammenfassung

Übersicht: Die weibliche Genitalhypoplasie tauchte vor dem Ersten Weltkrieg in der gynäkologischen Literatur als vielgestaltiges Syndrom der Unterentwicklung auf, spielte im Nationalsozialismus eine bedeutsame Rolle in der Gynäkologie und verschwand in der Nachkriegszeit wieder nahezu vollständig. Die „Karriere” dieses Syndroms wird in der vorliegenden Arbeit mit der Theorie der sozialen Konstruktion erklärt. Im Wesentlichen werden vier Faktoren für die Etablierung der Genitalhypoplasie verantwortlich gemacht: (1) Die Konfrontation der männlichen Angehörigen einer medizinischen Profession mit einem veränderten B…

Schlagworte

Eugenik Genitalhypoplasie Geschichte der Gynäkologie Konstitutionsforschung Nationalsozialismus Zeitschrift für Sexualforschung