Prognosebeurteilung bei geplanter Kontrastmittelexposition
E. Fricke · Der Nuklearmediziner · 2004 · Heft 02 · S. 73-77
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Iodhaltige Kontrastmittel haben ein breites Anwendungsspektrum und werden heutzutage häufig verwendet. Auch wenn der Anteil an freiem anorganischen Iodid in den heute üblichen Kontrastmitteln gering ist, führt die In-vivo-Deiodierung der Kontrastmittel dennoch zu einer unphysiologisch hohen Exposition der Schilddrüse mit freiem Iodid. Während die gesunde Schilddrüse in der Lage ist, autoregulativ den Einbau von Iod und die Hormonsynthese anzupassen, ist dieser Mechanismus bei Vorliegen einer Schilddrüsenautonomie gestört. Klinische Studien haben insgesamt nur ein geringes Risiko einer iodinduzier…